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EINGLIEDERUNG AUFNAHME

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Die Träger der Eingliederungshilfe in Stadt und Landkreis Fulda haben seit 2009 mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV in Kassel) ein neues Projekt ins Leben gerufen:

PerSEH (Personenzentrierte Steuerung der Eingliederungshilfe in Hessen)

Informationen zu PerSEH auf den Seiten des LWV Hessen

 Im Rahmen von PERSEH wurden die in der Vergangenheit verwendeten Formulare (IBRP, IHP u.a.) zur Beantragung von Hilfen, wie auch die Feststellung des Hilfebedarfs vereinheitlicht.

Es gibt seither ein Formular für alle Behinderungsformen:

die Integrierte TeilhabePlanung (ITP)

Die ITP ist eine ganz auf die Person zugeschnittene Hilfe, die gemeinsam geplant wird und auch ein Instrument für die Finanzierung der Hilfen ist. Im Gegensatz zu früheren Verfahren soll die Hilfe hierdurch flexibel sein und  z. B. nicht auf einen Träger begrenzt werden. Sofern es Sinn macht wird die Hilfe zusätzlicher Träger in Anspruch genommen (z. B. Wohnen bei einem der Fuldaer Träger und Arbeiten bei einem anderen Träger).

Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet und bietet insbesondere Verbesserungen bei der Formulierung (Erklären in einfacher Sprache). Damit soll allen Betroffenen der Sinn des Projektes, aber auch die Abläufe verständlich gemacht werden.

Die ITP selbst ist ein 8-seitiges Formular mit den üblichen Angaben (Sozialdaten etc.) und Zielen, die in einem geplanten Zeitraum umgesetzt werden sollen. Die Betroffenen sollen diese Ziele praxisnah und umsetzbar formulieren: Was Sie sich an übergreifenden Zielen wünschen (Persönliche Ziele im Wohn- und Arbeitsbereich, im Umfeld, in der Beziehungsgestaltung u.a.). Dabei muss es sich nicht immer um Hilfen von Trägern handeln. Auch aus dem Umfeld, wie z. B. Familie, Nachbarn. können und sollen Hilfestellungen erfolgen, die ein besseres Miteinander ermöglichen (Sozialraumorientierung).

In monatlich stattfindenden Hilfeplankonferenzen (HPK) werden die Anträge (ITP) mit den Betroffenen (sofern gewünscht), allen Anbietern in der Region, dem Gesundheitsamt und dem Kostenträger Landeswohlfahrstverband (LWV) besprochen.

Weiterführende Informationen zu PerSeh und der ITP finden Sie auch auf den Seiten des Landeswohlfahrtsverandes Hessen. 

Weiterhin gilt, dass vor einer Aufnahme in einem Wohnheim

  • ein Fach- oder Amtsarzt die Zugehörigkeit zum Personenkreis der psychisch Kranken/ seelische Behinderten mit Angabe der Diagnose bestätigen muss
  • eine Erklärung zu den wirtschaftlichen Verhältnissen vorgelegt werden muss, die Einkünfte wie z.B. Kranken-, Arbeitslosengeld, Renten etc. beinhaltet (Einkünfte können unter Umständen herangezogen werden).
  • der Antrag (ITP) der monatlichen Hilfeplankonferenz (HPK) Fulda vorgestellt und durch diese bewilligt werden muss.

Interessenten auf einen Wohnheimplatz aus Fulda wenden sich an den Sozialdienst der Psychiatrie, das Gesundheitsamt/ Sozialpsychiatrischer Dienst /Psychiatriekoordination des Landkreises Fulda oder an eine der 3 Pschosozialen Kontakt- und Beratungsstellen (PSKB):

Interessenten auf einen Wohnheimplatz außerhalb von Stadt und Landkreis Fulda suchen die genannten Stellen ihrer Region auf oder wenden sich an die Psychiatriekoordination beim Landkreis Fulda (Gesundheitsamt Fulda).

Als Entscheidungshilfe zur Aufnahme in den Einrichtungen der WABe, bieten wir allen Interessenten an, sich vor Ort zu informieren. Dies gilt selbstverständlich auch für Angehörige, gesetzliche Betreuer und weitere Bezugspersonen.

Um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren können Sie uns telefonsich (+49 6661 74709-0 ) oder über unser Kontaktformular kontaktieren.

Ergibt Ihr Besuch ein beiderseitiges Interesse, können ein oder mehrere Gasttage mit den Interessenten verabredet werden. Selbstverständlich können auch Bewerber, die noch auf einen Platz warten diese Gasttage verabreden.